Ein erster, nicht mehr zu nehmender Champions League Punkt ist dem VfB-Konto zugebucht. "Selbstvertrauen erreicht man nur durch harte Arbeit", sagte der VfB-Cheftrainer schon kurze Zeit nach dem Spiel in die Mikrophone. Und "jetzt müssen wir es eben in Rumänien besser machen."
Die Blicke richten sich nach vorn. Schließlich wartet schon in zwei Tagen die nächste schwere Aufgabe auf die Elf von Cheftrainer Markus Babbel. Am Samstag gastiert der 1. FC Köln in der Mercedes-Benz Arena.
Gehirnerschütterung bei Christian Träsch
Nicht nur durch die letztlich vermeidbare Punkteteilung gegen die Glasgow Rangers sahen Christian Träsch und Arthur Boka beim Verlassen des Platzes heftig mitgenommen aus. Träsch war in der 71. Minute vom hohen Bein des Bosniers Sasa Papac hart ins Gesicht getroffen worden. Nach einer kurzen Behandlungspause inklusive Wechsels des blutigen Trikots hielt der Nationalspieler bis zum Schluss durch. Allerdings wurde inzwischen beim Jung-Nationalspieler eine Gehirnerschütterung diagnostiziert, so dass er am heutigen Vormittag mit dem Training aussetzte und frühestens am Freitag wieder mit lockerem Lauftraining beginnt.
Entwarnung bei Arthur Boka
Arthur Boka erlitt fünf Minuten vor dem Schluss einen schmerzhaften Schlag auf das im Sommer operierte Sprunggelenk. Was erst schlimm aussah, stellte sich aber als eine vorübergehende Blessur heraus. Der Ivorer nahm schon am Vormittagstraining in vollem Umfang wieder teil. Aliaksandr Hleb hat indes weiterhin Probleme mit seiner Gesäßmuskulatur.