Endlich ging es am Samstag los mit dem 11. Punktspiel beim VFL Herrenberg U15. Nach dem langen Winter fielen zahlreich geplante Spiele und Blitzturniere aus. Das merkte man dem Spiel auch an. Unsere Jungs gingen völlig nervös und verunsichert in das Spiel, man wusste bis dahin einfach noch nicht so richtig, wo man steht. Die Herrenberger gingen aggressiv in die Zweikämpfe und versuchten immer wieder ihre Spitzen einzusetzen, was teilweise auch ganz gut gelang. Der VfB hatte Schwierigkeiten im Spielaufbau, war im Mittelfeld nicht präsent und konnte sich auch vorne zunächst keine klaren Torchancen erarbeiten. Auf dem tiefen und unebenen Platz, war das Spiel auf beiden Seiten geprägt von Fehlpässen. In der 23. Spielminute konnte der VfB Stuttgart endlich eine Torchance ausnutzen. Nach einem Pass in die Spitze nahm Evangelos Batsios den Ball in der Luft an und spielte mit einem Fallrückzieher einen Pass auf Felix Schröter. Der nahm den Ball an, drehte sich und erzielte mit einem Schuss aus der Drehung das erlösende 1:0. So ging es in die Pause.
Nach der Pause wollte man endlich ruhiger und dominanter spielen, sich mehr Torchancen erarbeiten und keine mehr zulassen. Doch wie schon im ersten Durchgang waren die U14-Jungs vom VfB immer zu weit weg von ihren Gegenspielern und ließen so zu, dass die Heimmannschaft immer wieder lange Bälle von jeder Position aus in den Strafraum auf ihren 1,95m Riesen spielten. Schon vor dem Spiel hatten die beiden Trainer Heiko Necker und Ben Blümle gewarnt, dass wir Freistöße und Eckbälle gegen uns vermeiden müssen, aufgrund der körperlichen Überlegenheit des großen Stürmers vom VFL Herrenberg. Doch durch schwaches Abwehrverhalten kam es immer wieder zu unnötigen Freistößen für den VFL, die jeden Ball nur noch weit und lang vorne in den Sechzehner spielten. Doch Janik Schilder war an diesem Tag unüberwindbar und hielt alles fest, was in den Fünfmeterraum kam. Wenn er mal nicht zur Stelle war, konnte man sich auf Marvin Jäger und Tony Günther verlassen, die ein starkes Spiel machten.
Einer der wenigen mit Normalform war unser Stürmer Tom Berger. Immer wieder war es Simon Kranitz, der im Zentrum die Zweikämpfe für sich entscheiden konnte und dann seinen Mitspieler Tom gekonnt einsetzte. Tom holte sich teilweise im Mittelfeld die Bälle ab und durch starke Tempodribblings sorgte er immer wieder für Entlastung und Torgefahr. Wenn überhaupt, war er nur durch zahlreiche Fouls zu stoppen. In der 43. Spielminute wurde Tom Berger erneut gut bedient, nahm den Ball sofort im Tempo mit, sprintete über 35 Meter bis in den Strafraum hinein und wurde dort zu Fall gebracht. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Evangelos Batsios zum 2:0. Doch auch in der Folge wurde der VfB an diesem Tag nicht besser, womit es beim 2:0 blieb.
Am Ende konnten die Jungen Wilden froh sein, dass man trotz der schwachen Leistung die 0 hinten halten konnte und das Spiel für sich entschieden hat. Es gilt jetzt in der nächsten Woche hart daran zu arbeiten, dass man wieder in den Rhythmus kommt. Eine deutliche Leistungssteigerung wird nötig sein, um die nächsten Aufgaben erfolgreich bestreiten zu können.