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Samstag, 19.12.2009, 18:30 Uhr
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3 : 1 (1 : 1) |
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Schiedsrichter
Zuschauer
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Manuel Gräfe |
41000 |
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24 Sven Ulreich 5 Serdar Tasci 9 Ciprian Marica 13 Timo Gebhart 15 Arthur Boka 17 Matthieu Delpierre 23 Aliaksandr Hleb 27 Stefano Celozzi 28 Sami Khedira 29 Pavel Pogrebnyak 35 Christian Träsch |
1 Daniel Haas 7 Maicosuel 8 Christian Eichner 10 Carlos Eduardo 14 Josip Simunic 19 Vedad Ibisevic 20 Chinedu Obasi 21 Luiz Gustavo 24 Per Nilsson 25 Isaac Vorsah 26 Andreas Ibertsberger |
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| Auswechslungen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Karten | |||||||||||||||||||
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| Trainer | |
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Christian Gross
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Ralf Rangnick
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Bei eisigen Temperaturen schaffte der VfB gegen die TSG Hoffenheim am Samstagabend vor 41.000 Zuschauern einen verdienten 3:1-Sieg und holte sich somit seit langem wieder einmal drei wichtige Punkte.
Im Vergleich zum 1:1-Remis in Mainz brachte VfB-Cheftrainer Christian Gross für den gesperrten Jens Lehmann Ersatzmann Sven Ulreich. Innenverteidiger Serdar Tasci kehrte dagegen nach seiner Sperre für Georg Niedermeier wieder in die Startelf zurück.
Der Rasen in der Mercedes-Benz Arena war mit einer leichten Schneedecke bedeckt, weshalb sich ins Spiel beider Mannschaften viele Abspiel- und Stoppfehler einschlichen. Dennoch entwickelte sich von Beginn an ein gutes Spiel, dass der VfB weitestgehend im Griff hatte.
Marica traf per Elfmeter
Chinedu Obasi zog in der dritten Minute von der Strafraumgrenze ab, doch Vedad Ibisevic fälschte den Ball ab, so dass dieser ungefährlich für Ulreich ins Toraus ging. Nach und nach riss die Gross-Elf die Partie an sich. In der 13. Minute setzte sich Pavel Pogrebnyak auf der linken Seite durch, doch seine Flanke geriet zu lang. Gebhart holte sich die Kugel wieder, passte flach in den 16er, wo Sami Khediras Versuch zur Ecke geblockt wurde. In der 19. und 26. Minute probierte es Christian Träsch jeweils aus der zweiten Reihe, zielte jedoch beide Male zu hoch. Kurz darauf prüfte auch Khedira den TSG-Schlussmann Daniel Haas, der für den an der Schweinegrippe erkrankten Timo Hildebrand spielte. Khediras Versuch stellte jedoch kein Problem für Haas dar. In der 29. Minute suchte Arthur Boka mit seiner Flanke Timo Gebhart, dessen Kopfball aber am Tor vorbei ging. Zwei Minuten später schickte Aliaksandr Hleb mit einem Pass Angreifer Pogrebnyak, der Andreas Ibertsberger austanzte,
den Ball dann aber nicht mehr voll erwischte, sodass Haas parieren konnte. In der 32. Minute brachte Stefano Celozzi das Leder in den TSG-Strafraum, wo Ibertsberger per Handspiel verhinderte, dass Hleb an das Spielgerät kommt. Schiedsrichter Manuel Gräfe entschied folgerichtig auf Strafstoß. Ciprian Marica ließ sich diese Chance nicht entgehen und verwandelte sicher zum 1:0. Danach probierte es erneut Khedira aus der Distanz, doch Daniel Hass war wieder zur Stelle. Kurz vor der Pause dribbelte Maicosuel auf Sven Ulreich zu und blieb kurz vor dem 16er an Kapitän Matthieu Delpierre hängen. Gräfe pfiff, und der Gefoulte führte den Freistoß selber aus. Mit einem unhaltbaren Schlenzer über die Mauer erzielte der TSG-Stürmer das 1:1-Unentschieden. In der 45. Minute bewahrte der VfB-Keeper sein Team vor dem Rückstand, als er eine von Tasci abgefälschte Obasi-Flanke mit all seinem Können zur Ecke klärte. Diese erbrachte nichts mehr, und so blieb es beim Remis zur Pause.
Frühe Gelb-Rote Karte für Luiz Gustavo
Die zweite Halbzeit bot ein ähnliches Bild wie die ersten 45 Minuten. Der VfB bestimmte die Partie, erarbeitete sich Torchancen und drängte die TSG in ihre Hälfte. Die Spieler um Kapitän Delpierre profitierten aber auch von der Gelb-Roten Karte für Luiz Gustavo in der 52. Minute, die dieser für ein Foulspiel an Sami Khedira sah. Doch auch schon zuvor kam der VfB zu guten Gelegenheiten. In der 48. Minute passte Marica auf Pogrebnyak, der alleine vor Haas auftauchte, den Ball aber knapp am Tor vorbeilegte. Dann dribbelte Hleb in der 52. Minute in den 16er, brachte die Kugel zu Gebhart, der jedoch übers Tor schlenzte. Zehn Minuten später startete Boka in Richtung TSG-Strafraum, spielte Doppelpass mit dem eingewechselten Cacau und zog aus 18 Metern ab. Haas klärte den Schuss zur Ecke. Diese wurde abgeblockt, doch Träsch kam ans Leder und versuchte es direkt, scheiterte aber auch an Haas.
Endstand durch Sami Khedira
In der 68. Minute machte sich die Hereinnahme von Cacau bezahlt. Gebhart flankte in die Mitte, Pogrebnyak ließ prallen und Cacau tunnelte Haas aus kurzer Distanz zum 2:1. Dann fasste sich in der 76. Minute der eingewechselte Sebastian Rudy aus rund 18 Metern ein Herz, schoss aber knapp drüber. Timo Gebhart hätte in der 81. Minute beinahe einen Alleingang übers halbe Spielfeld mit einem Tor gekrönt, doch vor Haas versagten ihm die Nerven und er schoss dem Keeper in die Arme. Dafür passte er in der 83. Minute wunderschön in den freien Raum, und Sami Khedira lief auf und davon. Der deutsche Nationalspieler schüttelte Josip Simunic ab und hämmerte den Ball zum 3:1 in die Maschen. In der 89. Minute ermöglichte Christian Gross VfB-Verteidiger Ludovic Magnin einen würdigen Abschied. Er brachte den Schweizer, der zum FC Zürich wechselt, für Timo Gebhart und "Ludo" ließ sich ein letztes Mal von seinen Fans feiern. Der VfB spielte die Partie souverän zu Ende und hätte in der 90. Minute durch einen Knaller von Boka auch noch das 4:1 erzielen können. Doch Haas klärte mit der Faust zur Ecke.
So bleib es letztendlich beim hoch verdienten Sieg für die Mannschaft von Christian Gross, die somit für einen ordentlichen Vorrundenabschluss sorgte und auf dem 15. Tabellenplatz überwintert.