Durch den hart erkämpften 2:1-Sieg am Samstagnachmittag gegen Hannover 96 II hat die U21 einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenverbleib distanziert. Doch noch immer steht die Mannschaft von Trainer Markus Fiedler unter dem ominösen Strich. Die nächste Gelegenheit, dies zu ändern, bietet sich dem jungen VfB Team bereits am Dienstagabend. Um 19 Uhr ertönt der Anpfiff in der WIRmachenDRUCK Arena in Aspach gegen den VfL Osnabrück (Tickets im Online-Shop oder an der Tageskasse, nur Barzahlung, live bei MAGENTA SPORT). Der VfL reist mit einer Heimniederlage gegen den SV Wehen Wiesbaden an – nach zuvor neun ungeschlagenen Spielen. Seit dem Amtsantritt von Trainer Marco Antwerpen Mitte Dezember holten die Lila-Weißen 21 Punkte und schoben sich vom letzten Tabellenplatz mit nun 32 Punkten auf Rang 15 vor und haben damit einem Punkt mehr als der VfB. „Es wird ein brutal schweres Heimspiel gegen einen formstarken Gegner, der ungeachtet der Niederlage mit am stärksten in der Liga gepunktet hat. Der wieder zum Leben erweckt worden ist, als Zweitliga-Absteiger aber auch mit anderen Ambitionen gestartet ist“, sagt Markus Fiedler vor dem Flutlicht-Heimspiel.
Bei diesem direkten Duell muss der VfB Trainer auf zwei gesperrte Spieler verzichten: Leon Reichardt fehlt nach seiner fünften gelben Karte und Laurin Ulrich nach seiner gelb-roten Karte. Zudem muss Markus Fiedler weiter auf Chris Olivier, Michael Glück, Kaden Amaniampong, Jannik Hofmann und David Tritschler verzichten. Immerhin kehrt Kapitän Dominik Nothnagel nach abgesessener Gelbsperre wieder zurück.
„Wir müssen eine geschlossene Mannschaftsleistung abrufen, da wir wieder einzelne Spieler auf Schlüsselpositionen ersetzen müssen, die uns sehr weh tun. Gegen Hannover hat dies weitgehend funktioniert, aber man muss ehrlicherweise sagen, dass wir das nötige Matchglück auf unserer Seite hatten. Wir haben Mentalität und den absoluten Willen gezeigt, auch in Unterzahl das Spiel auf unsere Seite zu ziehen. Damit es am Dienstag wieder zu unseren Gunsten ausgeht, bedarf es sicherlich einer besseren Leistung als am Samstag“, blickt Markus Fiedler voraus.