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Profis, 1. April 2025

„Die Fans können den Unterschied machen“

Er erlebte im Olympiastadion sein Profidebüt – nun möchte er mit dem VfB erneut nach Berlin. In der „stadion aktuell“ spricht Maximilian Mittelstädt über den Pokaltraum.

Flutlicht, Halbfinale, Heimspiel. Nicht nur für Maximilian Mittelstädt ist es eine der bedeutendsten Partien der Saison – der ganze wilde Süden fiebert dem DFB-Pokal-Aufeinandertreffen mit RB Leipzig am Mittwochabend, 20.45 Uhr, live bei ZDF und Sky, im VfB Radio und im VfB Liveticker, entgegen. Die Jungs aus Cannstatt möchten ihrer bislang souveränen Pokalreise eine weitere Etappe hinzufügen und das Ticket für das Finale am 24. Mai lösen. Der Außenverteidiger erklärt, wie das gelingen soll und was den Finalort Berlin so besonders macht.

Hallo Maxi, hast Du eine Idee, warum wir ausgerechnet dich für das Interview vor dem Halbfinale im DFB-Pokal ausgewählt haben?

Maxi: „Allzu schwer ist das wahrscheinlich nicht (lacht). Bestimmt hat eine Rolle gespielt, dass ich in Berlin geboren bin und viele Jahre im Olympiastadion gespielt habe.“

Korrekt. Was verbindest du mit dem Olympiastadion in Berlin?

Maxi: „Ich habe viele Erinnerungen an das Olympiastadion. Es fängt damit an, dass ich als kleiner Junge häufig bei den Spielen im Stadion dabei war und das total beeindruckend fand. Später habe ich mein Profidebüt für Hertha BSC bei einem Heimspiel im Olympiastadion geben dürfen, viele Partien sind anschließend hinzugekommen und im Kopf geblieben. Der Ort hat eine besondere Bedeutung für mich. Umso schöner wäre es, mit dem VfB ins Finale des DFB-Pokals einzuziehen und somit das Olympiastadion an solch einem besonderen Tag zu erleben. Auf Juniorenebene habe ich das Finale zweimal erreichen und einmal sogar gewinnen können …“

Das war 2014/2015 mit der U19 von Hertha BSC. Ihr habt euch 1:0 gegen Energie Cottbus durchgesetzt. Inwiefern bleiben solche Erlebnisse im Kopf?

Maxi: „Diese Momente sind unvergesslich. Nach dem Finale im DFB-Pokal der Junioren werden die beiden Mannschaften zum ‚großen‘ Endspiel eingeladen und vor Anpfiff geehrt. Daher habe ich die Kulisse vom Spielfeldrand schon mal mitbekommen. Atemberaubend! Auch in der Stadt selbst ist an dem Wochenende so viel los, überall sind die Farben und Fans der beiden Finalisten präsent, es herrscht eine tolle Stimmung. Es ist ein großes Ziel, dass auf Profiebene auch selbst erleben und ein Teil davon sein zu dürfen.“

Um diesen Finaltraum zu realisieren, müsst ihr euch gegen RB Leipzig behaupten. Was für ein Spiel erwartest du?

Maxi: „Wir werden alles geben müssen, um das Endspiel zu erreichen. Leipzig ist bekannt für eine intensive Spielweise – mit Pressing, Tempo und schnellem Umschaltspiel. Wir treffen auf viel Qualität und müssen hellwach sein. Im Januar haben wir das in der Bundesliga sehr gut hinbekommen und 2:1 gegen Leipzig gewonnen – wir sind sogar nach einem Rückstand zurückgekommen. Ich erwarte erneut, dass es ein richtig packendes Duell wird. Ein Vorteil ist, dass wir zu Hause spielen: Die Fans an unserer Seite können den Unterschied ausmachen, damit wir den Finaleinzug gemeinsam schaffen.“

Maximilian Mittelstädt:

Wir müssen es wieder häufiger schaffen, den verdienten Lohn einzufahren.

Wie sehen bei Euch die Stunden und Abläufe bis zum Anpfiff an solch einem besonderen Spieltag aus?

Maxi: „Wir haben feste Punkte, die dazugehören und den Countdown bis zum Anpfiff strukturieren. Wie etwa unsere Besprechung, die Aktivierung, um schon mal anzuschwitzen, ein gemeinsames Essen sowie natürlich die Routinen, die jeder Spieler individuell für sich selbst hat und braucht. Das bringt uns in den richtigen Rhythmus, um mit Busankunft im Stadion bereits auf dem richtigen Level zu sein – sowohl körperlich als auch mental.“

Auf der linken Seite hast du zuletzt beständig gute Leistungen gebracht und harmonierst stets mit der Offensivreihe, die vor dir agiert. Was macht euer Zusammenspiel aus?

Maxi: „Wir haben eine funktionierende Idee, die jeder Spieler kennt. Gewisse Prinzipien gelten unabhängig von einzelnen Aufstellungen oder Konstellationen. Das hilft uns natürlich. Zudem kann ich mich meinen Vorderleuten ganz gut anpassen und weiß, über welche besonderen Stärken auf der linken Seite beispielsweise Chris (Führich, Anm. d. Red.) oder Jacob (Bruun Larsen, Anm. d. Red.) verfügt. Außerdem bin ich in allererster Linie ein Außenverteidiger: Das heißt, dass ich meiner Mannschaft zunächst eine defensive Stabilität geben möchte und anschließend versuche, offensiv Akzente zu setzen.“

Wie beurteilst du insgesamt eure Auftritte in den vergangenen Wochen?

Maxi: „Die spielerische Leistung und unser Einsatz hatten zuletzt gepasst. Wir müssen es jedoch wieder häufiger schaffen, den verdienten Lohn einzufahren. Dazu gehört, dass wir konsequent verteidigen und auch mal abgezockt agieren – wie wir es etwa beim 2:1-Auswärtssieg in Dortmund hinbekommen haben. Ein zweikampfbetontes Pokalspiel kommt dafür genau zur richtigen Zeit.“

... im weiteren Verlauf des Interviews verrät Maximilian Mittelstädt, ob er für die UEFA Nations League gerne auf Urlaub verzichten würde.

stadion aktuell | DFB-Pokal-Halbfinale | Saison 2024/2025

Wer in den 16 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Mittwoch, 2. April, 20.45 Uhr, gegen RB Leipzig einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die „stadion aktuell“ in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der „stadion aktuell“ am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

Weitere Themen sind:

  • Road to Berlin: Bisherige DFB-Pokal-Saison des VfB
  • Historie: Zahlenspiele rund ums DFB-Pokal-Halbfinale
  • Zu Gast am Mittwoch: RB Leipzig
  • Fanshop: Trikots im Sale

Übrigens: Für die VfB-Magazine „stadion aktuell“ und „dunkelrot“ steht eine eigene App namens „VfB-Magazine“ im App Store sowie im Google Play Store zum Download bereit. Jetzt herunterladen und gleich loslesen.