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Profis, 3. April 2025

Glückwunsch zum Zweijährigen

Sebastian Hoeneß ist seit zwei Jahren als Cheftrainer des VfB aktiv. Die Reise führt von Relegation bis in die UEFA Champions League – und geht noch weiter.

Manchmal sind die Parallelen verblüffend. Ein Sprung zurück um exakt zwei Jahre. Es ist der 3. April 2023, der VfB stellt Sebastian Hoeneß als neuen Cheftrainer vor. Zwei Tage später gewinnt der VfB im DFB-Pokal-Viertelfinale 1:0 in Nürnberg. Die herausforderndere Aufgabe stellt sich jedoch in der Bundesliga: Die Jungs aus Cannstatt rangieren auf Tabellenplatz 18. Nur noch acht Partien bleiben, um den Klassenerhalt zu schaffen. Der erste Liga-Gegner? Der VfL Bochum. Auswärts siegt der VfB 3:2, sichert sich letztlich über die Relegation den Ligaverbleib.

Heute, exakt zwei Jahre später, hat der Club aus Cannstatt erneut einen DFB-Pokal-Sieg im Rücken, gewann am Mittwochabend 3:1 gegen Leipzig und zog somit ins Endspiel ein. In der Bundesliga soll ebenfalls ein erfolgreicher Endspurt hingelegt werden – diesmal jedoch nicht, um die Klasse zu sichern, sondern um sich nochmals an die internationalen Ränge heranzuschieben. Und wer wartet am Wochenende auf das Team von Chefcoach Sebastian Hoeneß? Richtig, der VfL Bochum.

Leben eingehaucht, Entwicklung eingeleitet

In den zwei Jahren zwischen diesen beiden Auswärtsbegegnungen im Ruhrgebiet ist eine Menge passiert. Viel Positives, viel Identitätsstiftendes, viel Erfolgreiches. Und das hängt auch mit Sebastian Hoeneß zusammen.

„Als ich vor knapp zwei Jahren zum VfB kam, war die sportliche Situation auf Tabellenplatz 18 anspruchsvoll“, sagt er rückblickend. Er hauchte dem Team in enger Abstimmung mit den Verantwortlichen um Alexander Wehrle, Fabian Wohlgemuth und Christian Gentner neues Leben und neue Überzeugung ein, über die Relegation gelang der Klassenerhalt. In der Folgesaison schaffte das Team als Vizemeister den Sprung in die UEFA Champions League. Mit 73 gesammelten Punkten bedeutete dies einen neuen Vereinsrekord. Spieler entwickeln sich weiter, sind mittlerweile teils für ihre jeweiligen Nationalmannschaften aktiv. Die Dreifachbelastung aus „Königsklasse“, DFB-Pokal und natürlich Bundesliga nahm und nimmt der VfB an, lernt dazu, bleibt ambitioniert, will mehr.

„Ich bin hier am richtigen Ort“

Das gilt auch für den 42-Jährigen selbst. Auf der Mitgliederversammlung im März gaben der VfB und sein Chefcoach bekannt, dass sie den gemeinsamen Vertrag vorzeitig bis zum 30. Juni 2028 verlängert haben. „Der Wechsel zum VfB hat sich damals richtig angefühlt. Und genauso richtig fühlt es sich jetzt an, den Vertrag zu verlängern“, sagt er: „Ich bin hier am richtigen Ort.“

Insgesamt saß er bereits bei 91 Pflichtspielen für den Club aus Cannstatt auf der Bank. Der jüngste 3:1-Erfolg im DFB-Pokal-Halbfinale war sein nunmehr 50. Sieg in einem Pflichtspiel mit dem VfB. Und es sollen im Idealfall noch viele weitere hinzukommen. Nicht nur am Samstag, 15.30 Uhr, mal wieder in Bochum, sondern gerne auch am 24. Mai beim DFB-Pokal-Finale im Berliner Olympiastadion. Die gemeinsame Reise geht weiter …

Sebastian Hoeneß: Zwei Jahre im Amt