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SCHIEDSRICHTER | ZUSCHAUER |
---|---|
Christian Dingert (Lebecksmühle) | 30150 |
![]() |
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|
---|---|---|
1
|
Tore |
1
|
9
|
Torschüsse |
14
|
4
|
Ecken |
8
|
8
|
Fouls |
10
|
44.60
|
Ballbesitz in % |
55.40
|
-
|
Abseits |
1
|
-
|
Gelb |
-
|
-
|
Gelb-Rot |
-
|
-
|
Rot |
-
|
AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
9' | ||||
74' |
9. Min | 11Woltemade | 7Mittelstädt | ||||||
14Orban | 27Kramaric | 74. Min |
73' | ||||
77' | ||||
77' | ||||
82' | ||||
82' | ||||
84' |
73. Min | 18Leweling | 25Bruun Larsen | ||||||
22Prass | 19Jurásek | 77. Min | ||||||
21Bülter | 26Tabakovic | 77. Min | ||||||
82. Min | 16Karazor | 8Millot | ||||||
82. Min | 26Undav | 9Demirovic | ||||||
14Orban | 29Touré | 84. Min |
Der Spielverlauf:
Den ersten Gänsehautmoment erlebten die Jungs aus Cannstatt schon vor Anpfiff. Als sie ins Stadion einliefen, blickten sie auf ein Meer aus roten Schals – circa 16.000 Fans hatten die Reise nach Hoffenheim angetreten und sorgten für Heimspielkulisse. Im Vergleich zum Bundesliga-Auftritt vor einer Woche gegen Wolfsburg (1:2) veränderte Cheftrainer Sebastian Hoeneß seine Startelf auf drei Positionen. Leonidas Stergiou, Nick Woltemade und der in der Winterpause verpflichtete Finn Jeltsch begannen – Josha Vagnoman, Enzo Millot und Ramon Hendriks saßen zunächst auf der Bank.
Der VfB gab den Ton an – auf dem Rasen und auf den Rängen. Nach zwei Vorstößen über Jamie Leweling, die zunächst ohne Erfolg blieben, belohnte Nick Woltemade den Stuttgarter Offensivdrang in der Anfangsphase und schoss den VfB zur 1:0-Führung (9. Minute, siehe „Die Tore“). Die Jungs aus Cannstatt hatten Kontrolle und Dominanz – und in der 29. Minute die große Chance auf das 2:0: Erst scheiterte Atakan Karazor am Pfosten, im Nachsetzen vergab Nick Woltemade gegen Hoffenheims Keeper Luca Philipp.
Starker VfB bringt Führung in die Pause
Und das Defensivverhalten? Zeichnete sich durch Entschlossenheit und Konzentration aus. Bis zur 34. Minute ließ der VfB keinen Torschuss zu. Anschließend packte Alexander Nübel nach einer Hereingabe von Marius Bülter sicher zu und behielt später auch gegen Andrej Kramaric die Oberhand (44.). Die 1:0-Führung des VfB war verdient. Nachlassen, das zeigte die Phase vor dem Pausenpfiff, durften die Jungs aus Cannstatt jedoch keinen einzigen Prozentpunkt.
In Halbzeit zwei begann Hoffenheim mutiger – die bessere Torchance verbuchte dagegen der VfB. Angelo Stiller scheiterte an TSG-Keeper Luca Philipp (58.). Die Intensität blieb hoch, Zweikämpfte prägten diese Phase. Vorentscheidung oder Ausgleich – es war spürbar, dass für beide Teams nun viel auf dem Spiel stand. Während Nick Woltemade zu unplatziert schoss, köpfte Marius Bülter in die Arme von Alexander Nübel (68., 71.).
Powerplay nach Hoffenheims Ausgleich
Besser machte es wenig später – leider – Gift Orban: Hoffenheims Stürmer behielt im Strafraum die Nerven und glich aus, 1:1 (74., siehe „Die Tore“). Die Schlussphase kennzeichnete, dass der VfB die erneute Führung wollte. Eine Doppelchance durch Deniz Undav und Chris Führich blieb ohne Ertrag (80.), Angelo Stillers Schuss wurde im letzten Augenblick geblockt (89.).
Der „Lucky Punch“ blieb aus. Trotz eines Torschussverhältnisses von 14:8 kam der VfB letztlich nicht über ein 1:1 hinaus. In der Tabelle rangiert das Team von Chefcoach Sebastian Hoeneß nach 23 Partien auf Platz sieben.
Die Tore:
9. Minute: Mit Überzeugung spielt Maximilian Mittelstädt einen Pass in die Box, Chris Führich lässt gekonnt durch – und öffnet damit den Raum für Nick Woltemade. Der Stürmer trifft aus dem Strafraum heraus ins rechte Eck. 1:0 für den VfB!
74. Minute: Zwar kann Jeff Chabot den ersten Angriffsversuch noch blocken, aber über Andrej Kramaric landet der Ball bei Gift Orban, der aus Nahdistanz nervenstark abschließt – 1:1.
Die Besonderheiten:
Beeindruckende Kulisse. Circa 16.000 Fans unterstützten den VfB vor Ort beim Auswärtsspiel in Hoffenheim. Danke für diesen außergewöhnlichen Support.
Schönes Jubiläum. Alexander Nübel und Jamie Leweling absolvierten ihr 100. Bundesliga-Spiel. Von diesen 100 Partien lief Stuttgarts Torhüter insgesamt 53-mal und sein Teamkollege 51-mal für den VfB auf.
Erstes Mal. Der in der Winterpause vom 1. FC Nürnberg verpflichtete Finn Jeltsch absolvierte erstmals eine Bundesliga-Begegnung von Beginn an. Schön, dass du bei uns bist, Finn.
Die nächsten Spiele:
Für den VfB geht’s auch in den nächsten zwei Wochen um wichtige Punkte in der Bundesliga. Am Freitag, 28. Februar, empfangen die Jungs aus Cannstatt den FC Bayern München – Anpfiff ist um 20.30 Uhr in der MHP Arena. Am Samstag, 8. März, gastiert der VfB bei Holstein Kiel – die Partie im Holstein-Stadion beginnt um 15.30 Uhr.