
SCHIEDSRICHTER | ZUSCHAUER |
---|---|
Sven Jablonski | 60000 |
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|
---|---|---|
3
|
Tore |
1
|
9
|
Torschüsse |
25
|
5
|
Ecken |
5
|
8
|
Fouls |
14
|
32.40
|
Ballbesitz in % |
67.60
|
4
|
Abseits |
4
|
-
|
Gelb |
3
|
-
|
Gelb-Rot |
-
|
-
|
Rot |
-
|
AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
TORE
5' | ||||
57' | ||||
62' | ||||
73' |
6Stiller | 5. Min | |||||||
11Woltemade | 9Demirovic | 57. Min | ||||||
62. Min | 30Sesko | 4Orbán | ||||||
18Leweling | 73. Min |
AUSWECHSLUNGEN
70' | ||||
76' | ||||
76' | ||||
80' | ||||
90 + 2' |
70. Min | 21Nedeljkovic | 14Baumgartner | ||||||
8Millot | 32Rieder | 76. Min | ||||||
18Leweling | 20Stergiou | 76. Min | ||||||
80. Min | 17Baku | 27Gomis | ||||||
9Demirovic | 10Touré | 90 + 2. Min |
KARTEN
13 Seiwald | 36' | |||
22 Raum | 73' | |||
10 Simons | 73' |
36. Min | 13Seiwald | |||||||
73. Min | 22Raum | |||||||
73. Min | 10Simons |

Der Spielverlauf:
Von den ersten Aktionen beider Mannschaften an war zu spüren, was in dieser Partie auf dem Spiel stand. Bereits nach 35 Sekunden hatte sowohl der VfB als auch Leipzig schon eine Strafraumaktion. Erst Nick Woltemade auf Seiten des VfB und dann Lois Openda für die Gäste kamen aber letztlich nicht entscheidend zum Abschluss.
Nach diesen Auftaktaktionen war der VfB am Drücker und machte ordentlich Druck aufs Leipziger Tor. Jamie Leweling flankte von der rechten Seite auf Maxi Mittelstädt, dessen Schuss noch zur Ecke geklärt wurde. Nach dem Eckball jubelten die VfB Spieler dann allerdings mit ihren Fans in der mit 60.000 ausverkauften MHP Arena. Angelo Stiller brachte die Jungs aus Cannstatt in Führung (siehe „Die Tore“).
Diese musste der VfB bis zur Pause mit allen Kräften verteidigen. Denn nach einer Viertelstunde kamen die Gäste aus Leipzig zunehmend auf und erspielten sich gute Chancen auf den Ausgleich. Es war mitunter einem gut aufgelegten Alexander Nübel im VfB Tor zu verdanken, dass die Mannschaft mit dem Brustring mit dem 1:0 in die Pause ging. Der 28-Jährige parierte gegen Lois Openda (15.,17. und 35 Minute) und auch den abgefälschten Schuss von Xavi Simons fing Alexander Nübel ab (31.). Zudem warfen sich seine Vordermänner in jeden Ball und wehrten so manchen Angriff in brenzligen Situationen ab.
Schlagabtausch in Hälfte zwei
Offensiv hatte der VfB in der ersten Hälfte derweil noch zwei gute Szenen durch Ermedin Demirovic. Einmal scheiterte der Bosnier am Leipziger Schlussmann Maarten Vandevoordt (9.) und einmal bekam er im entscheidenden Moment den Ball vom Fuß gespitzelt (25.).
In den Anfangsminuten der zweiten Hälfte war Leipzig zunächst das aktivere Team, doch der VfB setzte schnell seine eigenen Akzente. Scheiterte Nick Woltemade nach 55 Minuten noch mit seinem Kopfball an Maarten Vandevoordt, erhöhte er nur zwei Minuten später auf 2:0. Der zwei-Tore-Vorsprung währte allerdings nur vier Minuten. Benjamin Sesko stellte mit seinem Treffer den Anschluss für die Gäste wieder her (62.). Es entwickelte sich eine umkämpfte Partie, in der der VfB nicht viele Chancen hatte, diese aber konsequent nutzte. Nach 73. Minuten erhöhte Jamie Leweling auf 3:1. Diesen Vorsprung verteidigte der VfB mannschaftlich geschlossen gegen anstürmende Leipziger, die durch Benjamin Sesko nochmal die Latte trafen (87.). Nach 90 umkämpften Minuten plus Nachspielzeit jubelten die VfB-Spieler erleichtert und ausgelassen mit seinen Fans über den Finaleinzug im DFB-Pokal.
Die Tore:
5. Minute: Maxi Mittelstädt schlägt die Ecke von der rechten Seite vors Tor, die Leipziger klären zunächst per Kopfabwehr, doch genau vor die Füße von Angelo Stiller, der per Direktabnahme aus circa 20 Metern sehenswert zum 1:0 für den VfB trifft.
57. Minute: Nick Woltemade spielt mit Ermedin Demirovic Doppelpass und schiebt flach aus elf Metern zum 2:0 ein.
62. Minute: Leipzigs Kapitän Willi Orban spielt den Ball über die VfB Abwehr in den Strafraum, dort schaltet Benjamin Sesko am schnellsten und verkürzt für die Gäste auf 1:2.
73. Minute: Wie schon beim 1:0 führt eine Ecke zum Torerfolg für den VfB. Angelo Stiller bringt den Ball vors Tor, Nick Woltemades Kopfball wird noch abgewehrt, doch Jamie Leweling schiebt den Ball im Nachsetzen über die Linie.
Die Besonderheit:
Der VfB gewinnt saisonübergreifend sein fünftes Heimspiel im DFB-Pokal hintereinander. Erstmals seit der Saison 2012/2013 steht der Club aus Cannstatt wieder in einem Pokal-Endspiel.
Die nächsten Spiele:
In der Bundesliga muss der VfB am Wochenende beim VfL Bochum antreten. Die Partie steigt am Samstag von 15.30 Uhr an (im VfB Liveticker und VfB Radio). Das nächste Heimspiel steht am Sonntag, 13. April, auf dem Programm. Dann gastiert von 15.30 Uhr an der SV Werder Bremen in der MHP Arena.
Im DFB-Pokalfinale trifft der VfB auf Arminia Bielefeld, das sich tags zuvor gegen Bayer 04 Leverkusen durchgesetzt hatte (2:1). Dasn Endspiel steigt am 24. Mai in Berlin.
