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DFB-Pokal, 3. April 2025

„Besonders für Stadt, Verein und Fans“

Große Erleichterung, große Freude. Cheftrainer Sebastian Hoeneß sowie Angelo Stiller und Nick Woltemade analysieren den Halbfinal-Erfolg des VfB. Die Stimmen:

Cheftrainer Sebastian Hoeneß: „Heute Abend haben wir uns einen kleinen Traum erfüllt. Die Anspannung war groß, deswegen ist der Kopf im Moment leer – aber natürlich sind wir unfassbar glücklich, den Schritt ins Finale geschafft zu haben. Die Unterstützung von den Rängen war unglaublich, das hat uns getragen. Wir kamen gut in die Partie herein, das Tor von ‚Ange‘ (Angelo Stiller, Anm. d. Red.) war überragend. Danach ist Leipzig stärker geworden, hat gute Chancen kreiert – ich möchte heute Alexander Nübel herausheben, der fantastisch gehalten hat. In der zweiten Halbzeit habe ich uns stabiler und auch kontrollierter wahrgenommen. Das 2:0 kam zu einem guten Zeitpunkt – leider haben wir erneut zu schnell den 2:1-Anschlusstreffer kassiert, daran müssen wir arbeiten. Die Mannschaft hat sich kurz geschüttelt und ist anschließend überragend damit umgegangen. Ich bin sehr stolz auf das Team, seine Leistung und unseren Einzug ins Finale.“

Angelo Stiller: „Wir fahren nach Berlin, das hört sich unfassbar gut an. Darauf haben wir hingearbeitet. Ein Halbfinale im Pokal ist immer schwierig zu bestreiten, zudem wussten wir nach dem Leipziger Trainerwechsel nicht genau, was auf uns zukommt. Der Sieg heute kann uns auch für die Liga nochmals einen Schub geben, aber erst einmal genießen wir den Moment. Bei meinem Tor habe ich gar nicht groß nachgedacht. Manchmal muss es einfach ‚No risk, no fun‘ heißen! Ich bin glücklich, dass der Ball so einschlägt. Das ist mit Abstand mein schönstes Tor bisher. Wir freuen uns riesig, dass wir das Spiel gewonnen und das Finale erreicht haben – insbesondere nachdem die vergangenen Wochen nicht einfach waren. Der Finaleinzug ist besonders – für die Stadt, für den Verein, für die Fans.“

Nick Woltemade: „Es ist einer der schönsten Momente in meiner Karriere. Wir freuen uns riesig, dass wir das Halbfinale gewonnen haben! Es war ein hartes Stück Arbeit, Leipzig hat ein gutes Spiel gemacht – aber wir haben heute die Tore in den richtigen Momenten erzielt. Wir haben uns gemeinsam in jeden Ball geworfen, das war gerade nach den vergangenen Wochen enorm wichtig. Über das Finale denken wir heute noch gar nicht groß nach, aber klar ist: Wir fahren nach Berlin, um das Endspiel zu gewinnen. Und wir sollten vor Bielefeld gewarnt sein: Ihre Pokalreise verdient großen Respekt, die Jungs können alle kicken.“

Leipzigs Cheftrainer Zsolt Löw: „Glückwunsch an Sebastian Hoeneß und seine Mannschaft zum Sieg. Wir sind zu schnell in Rückstand geraten und haben fünf Minuten gebraucht, um uns von dem 0:1 zu erholen. Danach sind wir zunehmend besser ins Spiel hereingekommen. Uns hat es etwas an Effizienz gefehlt und wir sind in der einen oder anderen Szene auch an einem guten gegnerischen Torhüter gescheitert. Wir waren in der Halbzeit zuversichtlich, dass wir das Spiel noch drehen können. Das ist uns nicht gelungen und deshalb ist die Enttäuschung bei der Mannschaft und dem Staff sehr groß. Wir haben nun nicht viel Zeit, zu regenerieren bis zum nächsten Spiel. Wir werden aber versuchen, uns bestmöglich vorzubereiten.“